Kindersehnsucht

Ein Baby zu bekommen, das ist für viele Paare ein entscheidender Schritt zu einer glücklichen und erfüllten Beziehung. Umso größer ist der Leidensdruck, wenn eine Schwangerschaft ausbleibt.

Paare, die ungewollt kinderlos bleiben, sind heute keine Seltenheit mehr. Die Gründe können vielfältig sein. Zum einen sind Frauen heute deutlich älter, wenn sie an eine Familienplanung denken und zum anderen haben sich die Umweltbedingungen verschlechtert, was die Zeugungsfähigkeit, vor allem des Mannes, deutlich einschränken kann. Hormonelle Unregelmäßigkeiten, Zyklusstörungen, eine Endometriose oder eine Gelbkörperschwäche können ebenfalls mögliche Gründe sein. Eine genaue diagnostische Abklärung ist daher sinnvoll und sollte einer homöopathischen Behandlung, die unter anderem auf eine Regulierung des Hormonhaushaltes hinaus zielt, immer vorausgehen.

Mit Gelassenheit und Energie zum Wunschkind

Neben den organischen Ursachen sind es oft seelische Blockaden, ungelöste Konflikte oder Ängste, zum Beispiel eine Fehlgeburt, die einer natürlichen Schwangerschaft im Wege stehen. Auch unsere Lebensbedingungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Drang nach permanenter Selbstoptimierung oder das laute Ticken der “biologischen Uhr”, erzeugen Druck und erschweren das “Loslassen”.

Die Klassische Homöopathie kann durch eine konstitutionelle Therapie, welche körperliche und seelische Faktoren berücksichtigt, entscheidend dazu beitragen, eine Dysbalance auszugleichen. Hilfreich ist auch, dass Paare zusammenhalten, Stress abbauen, viel miteinander reden und ihre Ängste und Hoffnungen teilen. Wenn Schuldzuweisungen und Unverständnis die Beziehung belasten, ist vielleicht eine psychologische Beratung oder ein Elterncoaching  sinnvoll. Um wieder zueinander zu finden und sich gegenseitig zu unterstützen.

Studien der Ambulanz an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg

Homöopathie bei weiblichen Fruchtbarkeitsstörungen

Jedes fünfte Paar ist ungewollt kinderlos. Ein Zustand, der sich auch in der Ambulanz für Naturheilkunde an der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg widerspiegelte, welche von der Carstens-Stiftung unterstützt wurde. Besonders häufig kamen Frauen mit hormonellen Regulationsstörungen in die Sprechstunden. Bei diesen Störungen zeigt sich die Bilanz einer konventionellen Hormontherapie wenig erfolgversprechend: Nur etwa 50% aller behandelten Frauen werden schwanger und in 90% aller durch Medikamente erzielten Schwangerschaften treten Komplikationen auf. Nur etwa 20% der auf schulmedizinischen Wege erreichten Schwangerschaften führen auch zur Geburt.

50

Nur etwa 50 Prozent aller behandelten Frauen werden schwanger.

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In 90 Prozent aller durch Medikamente erzielten Schwangerschaften treten Komplikationen auf.

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Nur etwa 20 Prozent der auf schulmedizinischen Wege erreichten Schwangerschaften führen auch zur Geburt.

Bei den ausgewählten Probandinnen im Alter von 20-40 Jahren wurde ein umfangreiche Sterilitätsdiagnostik durchgeführt. Daraufhin wurden die Frauen in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Homöopathie-Gruppe und eine Hormontherapie-Gruppe. Alle Teilnehmerinnen wurden individuell behandelt. Das Primärziel der Studie war vor allem die “Baby-take-home-Rate”, also die erfolgreiche Geburt. Großes Augenmerk wurde ebenfalls auf die Verträglichkeit und eventuelle Nebenwirkungen gelegt. In den Studien zeigten sich bei beiden Behandlungsformen etwa gleich hohe Schwangerschaftsraten, wobei es in der Hormontherapie-Gruppe weitaus mehr Fehlgeburten gab. Die Baby-take-home-Rate” lag also deutlich niedriger. In der Homöopathie-Gruppe hingegen traten nicht nur keine Nebenwirkungen auf – bei mehr als der Hälfte der Frauen verbesserten sich deutlich die Hormonwerte. Außerdem nahmen auch andere Beschwerden ab, über die sie zu Beginn der Behandlung geklagt hatten. Es waren weniger Kontrollen nötig, häufige Arztbesuche, Ultraschalluntersuchungen und lange Wartezeiten entfielen.

Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse zeigt sich die klassische homöopathische Therapie chancengleich zu konventionellen Therapien, ist jedoch nebenwirkungsarm und weniger belastend. Zudem können erhebliche Kosten eingespart werden.